Paarhufer


Die Paarhufer, auch Paarzehige Huftiere oder Paarzeher sind in der klassischen Systematik eine Ordnung der Säugetiere. Es handelt sich um überwiegend pflanzenfressende Tiere, die im Gegensatz zu den Unpaarhufern meist durch eine gerade Anzahl von Zehen (zwei oder vier) charakterisiert sind. Zu dieser Gruppe zählen einige der wirtschaftlich bedeutendsten Säugetiergruppen wie Rinder, Schweine, Kamele, Ziegen und Schafe, aber auch andere bekannte Tiere wie Giraffen, Flusspferde, Hirsche oder Antilopen. (entnommen: www.de.wikipedia.org)



Östlicher Bongo

Der Bongo lebt in dichten Wäldern, manchmal sogar im Bambusdickicht. Hier ist der Bongo zwar tagaktiv, lebt aber so verborgen im dichtesten Gebüsch, dass man ihn kaum jemals zu Gesicht bekommt. Der Bongo ernährt sich außer vom Laub von verschiedenen anderen Pflanzen. Die Männchen sind Einzelgänger, die Weibchen leben mit den Nachkommen in Verbänden von etwa fünf bis zwanzig Tieren. In Zoos kann man die Tiere in größeren Gruppen mit einem adulten Bullen halten. Auf die Schreckhaftigkeit der Tiere muss unbedingt Rücksicht genommen werden. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Großer Kudu

Meistens leben die Weibchen und Jungtiere in relativ ortstreuen Herden von drei bis zehn Individuen, bei größerer Anzahl splitten sie sich auf. Die Männchen leben in eigenen Junggesellen-Gruppen bestehend aus 3 bis 4 Individuen oder sind Einzelgänger und gesellen sich nur zur Brunft zu den Weibchen. In der Regel wird nur ein einzelnes, etwa 16 kg schweres Junges in der Regenzeit geboren. Kudus sind je nach Region tag- oder nachtaktiv. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Laub und jungen Zweigen, wobei sie nicht wählerisch sind. Kudus fressen auch Pflanzen die von anderen Tieren wegen ihrer Giftigkeit gemieden werden. Die Lebenserwartung der Böcke beträgt bis zu 8 Jahre, die der Kühe bis zu 15 Jahre. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Mufflon

Mufflons sind standorttreue Tiere; die Mutterfamilienverbände besetzen zum Teil über Generationen traditionelle Territorien. Die genaue Kenntnis ihres jeweiligen Lebensraumes ist wesentlicher Teil ihrer Feindvermeidungsstrategien. Nähern sich Wölfe, die zu den bedeutendsten Fressfeinden des Mufflons gehören, versucht das Muttertier mit dem Lamm klippiges Gelände zu erreichen. Dorthin kann der Wolf ihr in der Regel nicht folgen. Die Lämmer sind außerdem durch Adler gefährdet und Muttertiere suchen mit ihren Lämmern deckungsreiches Gelände auf, wenn die Raubvögel sich am Himmel zeigen. Mufflons besiedeln nur selten neue Territorien. Mufflons orientieren sich in ihrem Aktionsraum an auffallenden Geländemerkmalen, Ortswechsel erfolgen, indem sie hintereinander in einer langen Reihe laufen. In Mufflonterritorien sind deshalb deutlich sichtbare Wechsel auszumachen. Typisch für ihr Verhalten ist, dass sie Geländeerhöhungen nutzen, um sich einen Überblick zu verschaffen. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Afrikanische Zwergziege

Sie stammt ursprünglich vermutlich aus Asien, von wo sie nach Afrika gelangte. Im Nahen Osten wurde sie im 7. Jahrtausend vor Christus wegen ihres Fleisches und der Haut – Zwergziegen geben nur sehr wenig Milch – erstmals domestiziert. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden erste Exemplare nach Europa eingeführt. Zwergziegen werden circa vierzig bis fünfzig Zentimeter groß. Eine ausgewachsene Ziege wiegt etwa zwanzig bis dreißig Kilogramm. Es gibt sie in den Farbschlägen braun, grau, weiß und schwarz, die meisten Tiere haben allerdings ein geschecktes Fell. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Niederländische Landziege

Die Niederländische Landziege ist eine nord-westeuropäische Landrasse, die von der Bezoarziege abstammt. Sie ist an die vorherrschenden Verhältnisse angepasst und auf gute Konstitution und Nutzen für die ehemals kleinräumige Landwirtschaft in den Niederlanden gezüchtet. Auf Gemälden aus der Zeit zwischen 1600 und 1750 taucht die Niederländische Landziege häufig auf. Die widerstandsfähige und genügsame Rasse war bis Anfang des 20. Jahrhunderts fast überalle in den Niederlanden verbreitet. Als Folge von Einkreuzungen ausländischer Milchrassen und aufgrund des abnehmenden Interesses nach der einsetzenden Intensivierung der Landwirtschaft war die Niederländische Landziege um das Jahr 1950 fast verschwunden. (entnommen: www.vieh-ev.de)


Heidschnucke

Das Hauptzuchtgebiet sind die norddeutschen Heide- und Moorlandschaften der Lüneburger Heide. Mittlerweile haben die leicht zu haltenden Schafe hauptsächlich ihres Fleisches wegen, das einen wildartigen Geschmack hat, Verbreitung in ganz Europa gefunden. Jedes Jahr, immer am zweiten Donnerstag im Juli, findet in Müden der Heidschnuckentag statt. Hier präsentieren sich leistungsgeprüfte Jungböcke den Züchtern und Zuschauern. Die besten Tiere werden prämiert. Bei der anschließenden Auktion können die Heidschnucken-Böcke ersteigert werden. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Graue gehörnte Heidschnucke

Die Heidschnucke ist eine alte Landschafrasse, die von den Sardinien und Korsika beheimateten Mufflons abstammen soll. Insgesamt ist die Rasse in sechs Unterarten aufgeteilt. Auf den trockenen Heideflächen der Lüneburger Heide lebt seit langer Zeit die "Graue gehörnte Heidschnucke". 

Woher stammt der Name "Heidschnucke"? 

Der Name Schnucke kommt von "Schnökern" (Naschen), weil die Heidschnucke die Abwechslung liebt und Heidekraut, Gras und Wildkräuter gern verspeist. (entnommen: https://www.heidschnuckenweg.de)


Sibirischer Steinbock

Die Lebensweise der Sibirischen Steinböcke gleicht weitgehend denen der Alpensteinböcke. Sie sind vorwiegend tagaktiv und ernähren sich von Gräsern und Kräutern. Weibchen und Jungtiere leben in stabilen Herden von 10 bis 20 Tieren, die Männchen bilden Junggesellengruppen. Innerhalb dieser Gruppen etablieren sie eine Rangordnung durch Imponierverhalten und Hornkämpfe, manchmal leben Männchen aber auch einzelgängerisch. Es gibt aber Beobachtungen aus dem Himalaya, wonach manchmal Männchen und Weibchen das ganze Jahr über zusammenleben. Nach einer rund fünf- bis sechsmonatigen Tragzeit bringt das Weibchen ein oder zwei, selten drei Jungtiere zur Welt. Diese erreichen mit 1,5 bis 2 Jahren die Geschlechtsreife, die erste Fortpflanzung erfolgt aber meist erst einige Jahre später. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Kirk Zwerg - Rüssel Dikdik

Die Paarungszeiten in Ostafrika sind im Mai und November, im südwestlichen Afrika Juli/August und Januar/Februar. Zweimal im Jahr wird nach einer 6-monatigen Tragzeit ein Kitz geboren. Bei der Geburt wiegt das Jungtier 500 bis 800 g und wird 3 bis 4 Monate lang gesäugt. Die Tiere werden mit etwa 6 bis 9 Monaten geschlechtsreif und mit etwa 8 Monaten vertreibt der Vater das Jungtier aus seinem Revier. Dass alle Dikdiks vergleichbare Lebensweisen haben, wird vermutet.

(entnommen: https://de.wikipedia.org)


Bentheimer Landschaf

Das Bentheimer Landschaf wurde im Jahr 2005 zum Haustier des Jahres ausgerufen. Besonders geeignet ist die Rasse für die Landschaftspflege und für die Pflege von Sand- und Moorheiden. Im tierpark Nordhorn und im Wildpark Schwarze Berge wird das Bentheimer Landschaf als bedrohte regionale Haustierrasse erhalten und gezüchtet. 

Jährlich am letzten Samstag im Juli findet in Uelsen in der Grafschaft Bentheim eine Elite-Auktion statt. Diese Auktion ist seit 1995 der traditionelle Vermarktungsweg für Böcke der Rasse Bentheimer Landschaf und fand im Jahr 2009 zum 15. Mal in Uelsen an der Reithalle statt. An der bundesweiten Eliteauktion beteiligen sich Züchter aus den anderen Zuchtgebieten Schleswig-Holstein, Hannover, Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland. Bis 1995 hatten die Auktionen im Emsland stattgefunden. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Kamerunschaf

Kamerunschafe sind kleine, kurzschwänzige Hausschafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren. Das Haarkleid ist dicht und eng anliegend. Es wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergänzt, welche im Frühjahr wieder abgestoßen wird. Böcke besitzen Sichelhörner sowie eine Mähne an Hals und Brust. Weibliche Tiere sind hornlos. Rassetypisch ist die braunmarkenfarbige Fellzeichnung mit mehr oder weniger kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen. Daneben gibt es auch schwarzmarkenfarbige, rein schwarz gefärbte sowie weiße Tiere mit mehr oder weniger ausgeprägter schwarzer Fleckung. Diese abweichenden Färbungen sind je nach zuständigem Schafzuchtverband unerwünscht, geduldet bzw. anerkannt. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Somaliaschaf 

Das Somaliaschaf  ist eine Hausschafrasse aus Ostafrika. Es handelt sich um ein hornloses Haarschaf, das zu den Fettschwanzschafen zählt und an aride Verhältnisse angepasst ist. Sein Kopf ist schwarz und farblich klar vom hellen übrigen Körper abgegrenzt. Die Fettschwanzschafe stammen aus den Steppengebieten Asiens. In Afrika sind sie wahrscheinlich seit Jahrtausenden präsent, wann genau sie dorthin kamen, ist jedoch nicht bekannt. Das Somaliaschaf wird traditionell von den Somali am Horn von Afrika und weiteren Volksgruppen in afrikanischen Trockengebieten gehalten.  (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Guanako (Lama)

Guanakos bilden Familienverbände von etwa fünfzehn Tieren, die aus einem männlichen Leittier, mehreren ausgewachsenen Weibchen und deren Jungen bestehen. Im Alter von zwölf bis fünfzehn Monaten werden die Jungtiere vom Männchen aus dem Verband vertrieben. Die Weibchen suchen dann Aufnahme in einer anderen Herde. Junge Männchen schließen sich dagegen zu Junggesellenverbänden zusammen, in denen sie drei bis vier Jahre leben. In diesen Gruppen kommt es zu ständigen Kämpfen um die Vorherrschaft, die als Vorbereitung auf die spätere Führung einer echten Herde angesehen werden können. Nach dem Verlassen eines solchen Junggesellenverbands versucht ein männliches Guanako, ein eigenes Territorium zu gründen, entweder indem es junge Weibchen um sich sammelt oder das Leittier einer bestehenden Herde vertreibt. Wird ein altes Männchen von seiner Herde vertrieben, lebt es meistens bis zu seinem Tod als Einzelgänger. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Kamel

Kamele sind tagaktiv und leben in freier Wildbahn zumeist in Haremsgruppen, die aus einem Männchen, mehreren Weibchen und dem gemeinsamen Nachwuchs bestehen. Heranwachsende Männchen, die aus ihrer Geburtsgruppe vertrieben wurden, bilden oft Junggesellengruppen. Um die Führerschaft in einer Haremsgruppe kann es zu erbitterten Kämpfen zwischen zwei Männchen kommen. Kamele sind Pflanzenfresser, die sich hauptsächlich von Gräsern ernähren. Insbesondere Altweltkamele sind dafür bekannt, auch dornige oder salzhaltige Pflanzen zu sich nehmen zu können. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Vikunja

Die Inka trieben Vikunjas zu Zehntausenden in Gatter, schoren die Wolle zur ausschließlichen Verwendung durch hohe Adlige und ließen die Tiere dann wieder frei. Die Spanier setzten diese Tradition nicht fort. Sie schossen Vikunjas in großer Zahl ab und vergifteten oft auch deren Wasserstellen, zunächst um Platz für Weideland zu schaffen und erst später wegen des Fells. Heutzutage stehen Vikunjas unter Artenschutz. In Peru, Chile, Bolivien und Argentinien werden sie zur kommerziellen Nutzung freilaufend in Nationalparks gehalten, seltener auch in weitläufigen Gehegen (vor allem in Argentinien). Im Jahr 2009 wurden weltweit 5500 bis 6000 Kilogramm Vikunjawolle gewonnen. Die Wolle der Vikunjas gilt als die seltenste und teuerste der Welt. Zu Weihnachten 2010 bot das Modeunternehmen Falke Pullover aus Vikunjawolle für rund 2400 Euro an und Strümpfe für 860 Euro das Paar. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Alpaka

Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere (Herdentiere) und fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern. Wie alle Kamele haben sie einen dreiteiligen Magen, der das Verdauen der Pflanzennahrung erleichtert. Auch verfügen sie nicht über obere Schneidezähne, sondern eine Kauplatte. Die Tiere werden in der Regel einmal jährlich geschoren. Die Rohwolle kann zu hochwertigem Alpakagarn verarbeitet werden. Der Faserertrag beim Scheren eines Tieres liegt bei drei bis sechs Kilogramm pro Tier und pro Jahr, davon sind jedoch nur etwa ein bis drei Kilogramm nutzbar. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Galloway Rind

Die White Galloways sind ebenfalls hornlose schottische Rinder, die zur ganzjährigen Freilandhaltung geeignet sind und zu den extensiven, robusten Fleischrinderrassen gehören. Der Hauptanteil ihres Fells ist nahezu weiß, es gibt aber meist schwarze, mitunter auch blonde oder rot-braune Pigmentierung an Ohren, Maul, Füßen und um die Augen. Diese Merkmale beruhen allerdings auf einer Mischerbigkeit, so dass sie nur mit den bestimmten Wahrscheinlichkeiten nach den Mendelschen Regeln erhalten bleiben. So entstehen in Reinzucht 25 % reinerbig weiße Galloways, 50 % mischerbige, die dem Phänotyp der Ausgangsgeneration entsprechen, und 25 % einfarbige (meist schwarze) Galloways, welche weder weiße Zeichnung zeigen noch vererben können. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Watussirind - Ankolerind

Diese Rinder waren und sind teilweise das Zahlungsmittel, ihr Wert steigt mit der Größe der Hörner. Dabei sind Spannweiten von 200 cm und Hornumfänge von 50 cm keine Seltenheit. Im Guniess-Buch der Rekorde steht Lurch, ein Watussiochse mit einem Hornumfang von 95,25 cm (gemessen am 6. Mai 2003). Die großen Hörner dienen den Rindern sowohl zur Verteidigung als auch zur Kühlung mittels des mit Luft gefüllten, wabenförmigen Inneren. Watussirinder werden traditionell nicht geschlachtet, sie werden hauptsächlich gemolken und zur Ader gelassen. Das Blut wird dann mit Milch vermischt getrunken. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Wisent

Wisente sind Herdentiere. Lediglich ältere Bullen leben meist einzelgängerisch, während junge Bullen sich gewöhnlich zu kleinen Gruppen zusammenschließen. Die typische Wisentherde ist jedoch eine gemischte Gruppe, die aus Kühen, zwei- bis dreijährigen Jungtieren, Kälbern und während der Brunftzeit zeitweise auch erwachsenen Bullen besteht. Die Gruppenzusammensetzung ist nur sehr selten über längere Zeit stabil. Herden vermischen sich, wenn sie aufeinandertreffen, und wenn sie sich wieder trennen, ist häufig ein Teil der jeweiligen Gruppenangehörigen ausgetauscht. Eine Herde wird von einer Leitkuh angeführt. Das Alter ist ein bestimmender Faktor für den Rang, wobei einzelne Kühe ihre Stellung zum Teil über mehrere Jahre innehaben, wie man aus Untersuchungen an freilebenden Herden weiß. Bullen, die während der Fortpflanzungszeit zu den Herden stoßen, haben keinen Einfluss auf die Gruppenhierarchie. Ihre Anwesenheit dient lediglich der Fortpflanzung. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Europäischer Damhirsch

Das Lautrepertoire des Damhirsches ist sehr differenziert. Es wird in der Fachliteratur zwischen Blöken, Miauen, Fiepen, Schrecken, Klagen und dem Brunftruf unterschieden. Blökende Laute sind von Weibchen vor allem im Sommer und Frühherbst zu vernehmen, da sie damit nach ihren Kälbern rufen. Die Kälber antworten darauf mit einem hellen Fiepen. Miauende Laute, die wie ein kurzes mi mi mi klingen, sind bei paarungswilligen Weibchen zu vernehmen und zählen zu den typischen Lauten, die in der Nähe eines Brunftrudels zu vernehmen sind. Der Brunftruf ist weniger melodisch als das Röhren des Rothirsches, es handelt sich dabei um grunzende oder rülpsende Laute, die in schneller Folge ausgestoßen werden. Das Klagen ist nur bei höchster Erregung und als Reaktion auf eine ausweglos erscheinende Situation zu hören. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Rothirsch

Rothirsche sind grundsätzlich soziale Tiere, die sich in Trupps oder Rudeln zusammenschließen. Der Wildbiologe Wilfried Bützler bezeichnet das Zusammensein des Rothirsches mit seinen Artgenossen als das dominierende Element seiner Existenz. Die einzelnen Rudel sind dabei standorttreu. Lediglich starke Beunruhigung führt dazu, dass Rudel ihr Einstandsgebiet verlassen. Die Größe der einzelnen Rudel ist grundsätzlich abhängig vom Lebensraum. In Regionen mit einem hohen Anteil an Freiflächen oder sogar völlig offenen Landschaften sind die Rudel in der Regel größer als in reinen Waldbiotopen. Auch in Europa kommen Rotwildrudel vor, die 200 Tiere umfassen. Die nah verwandten Wapitis in Nordamerika bilden sogar Rudel mit mehr als 1000 Tieren. Ausgewachsene Tiere leben von der Brunftzeit abgesehen in jeweils nach Geschlechtern getrennten Rudeln. Lediglich sehr alte Hirsche leben ausnahmsweise auch einzelgängerisch. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Hausrentier  

Zur Zeit der Paarung im Oktober versuchen Männchen, einen Harem um sich zu sammeln. Sie paaren sich mit so vielen Weibchen wie möglich. Nach einer Tragezeit von ungefähr 230 Tagen bringt das Weibchen ein einziges Junges zur Welt. Die Geburt erfolgt im Mai oder Juni. Das Jungtier ist, anders als die meisten Hirschkälber, nicht gefleckt und schon kurz nach der Geburt sehr selbständig. So kann es bereits eine Stunde nach der Geburt laufen. Sofern es trocken bleibt, wird das Junge durch sein aus luftgefüllten Haaren bestehendes Fell vor der Kälte geschützt. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Europäisches Waldren

In der Vergangenheit kam das Waldren in weiten Teilen Nordosteuropas vor, so noch bis in das 16. Jahrhundert in Teilen Polens. In ganz Finnland mit Ausnahme der südlichen Küstenebene kam es noch im 18. Jahrhundert sehr zahlreich vor, wurde dann aber durch Bejagung ausgerottet. Ursprünglich war für die Bewohner Nordfinnlands das Waldren der wichtigste Fleischlieferant. Die zuvor nur in Nordwestlappland in größerem Umfang betriebene Zucht von halbdomestizierten Rentieren verbreitete sich erst im Zuge der Ausrottung des Waldrens auf die übrigen Teile Nordfinnlands. Als es 1913 unter Schutz gestellt wurde, war das Waldren in Finnland bereits ausgestorben. Die heutigen Populationen stammen von Tieren ab, die erst seit den 1940er Jahren wieder aus Russland eingewandert sind.(entnommen: www.de.wikipedia.org)


Eurasischer Elch

Der Elch ist in seinen Lebensraumansprüchen anpassungsfähig, bevorzugt aber unebenes, schwergängiges Gelände. Flache und hindernislose Steppe, Tundra oder Prärie wird von ihnen selten genutzt. Er ist relativ ortstreu und hält sich in der Regel in einem Gebiet auf, das ihm vertraut ist. Beides ist auf das Fluchtverhalten der Elche zurückzuführen. Elche fliehen vor ihren Fressfeinden wie Wölfen oder Bären, da sie mit ihren langen Beinen Hindernisse im Trott überwinden können, die von ihren Verfolgern mit größerem Körpereinsatz übersprungen werden müssen. Dieses Verhalten setzt jedoch auch voraus, dass der Elch sich in einem Gebiet aufhält, das ihm vertraut ist. Elche nutzen ganzjährig ein Territorium von bis zu 1500 Hektar. Sie halten sich saisonal jedoch in einem deutlich kleineren Gebiet auf. Nach nordamerikanischen Untersuchungen betragen diese saisonalen Territorien zwischen 200 und 400 Hektar. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Vietnamesisches Hängebauchschwein

Diese asiatische Haustierrasse erkennt man an ihrem deutlich hängenden, manchmal sogar auf dem Boden schleifenden, Bauch. Diese Besonderheit ist das Ergebnis langer künstlicher Auslese durch den Menschen. Im Verhältnis besitzen die Hängebauch-Schweine kurze Beine und eine relativ kurze Nase. Ähnliche Veränderungen traten im Zuge der Haustierwerdung bei verschiedensten Säugetieren auf. 

(entnommen: https://www.tiergarten-worms.de)


Pinselohrschwein - Rotes Flussschwein 

Diese Schweine sind nachtaktiv, tagsüber ziehen sie sich in selbstgegrabene Mulden in tiefer Vegetation zurück. Sie leben in Familiengruppen von 2 bis 15 Tieren, die oft von einem Keiler begleitet werden. Sie sind territorial und markieren ihre Reviere durch Drüsensekrete oder indem sie Baumstämme mit ihren Hauern anritzen. Die Mähne und die Quasten können aufgestellt werden, damit das Tier größer erscheint. Im Bedrohungsfall können sie schnell laufen und gut schwimmen. Manchmal verteidigen sie sich aber auch gegenüber ihren Fressfeinden (meist Katzen oder Hyänen), indem sie diese attackieren. (entnommen: https://de.wikipedia.org)


Netzgiraffe

Giraffen leben entweder als Einzelgänger oder in losen Verbänden aus adulten Kühen, Kälbern und Jungbullen.  Ausgewachsene Giraffenbullen sind Einzelgänger, die sich nur zur Paarungszeit den Herden nähern. Bei der Paarung und den damit verbundenen Rangkämpfen ist das „Halsschwingen“ der Bullen zu beobachten. Dabei schwingen die Bullen ihre Hälse wie Keulen, und das mit solcher Wucht, dass ein circa 1500 kg schwerer Bulle das Gleichgewicht verlieren kann. Die Köpfe der Bullen sind mit einer doppelten Knochenschicht geschützt. (entnommen: www.de.wikipedia.org)


Rothschildgiraffe

Die Rothschildgiraffe ist eine von insgesamt acht Giraffenunterarten. Giraffen leben in Herden mit teils bis zu 50 Tieren. Sie besitzen zwei bis fünf abgerundete und mit Fell überzogene Hörner, die über den gesamten Kopf verteilt sind und sich auch an Hinterkopf und Nasenrücken befinden. Trotz der immensen Länge des Halses besitzen Giraffen nur sieben Halswirbel, also genau so viele wie ein Mensch. Giraffen verständigen sich in einem für den Menschen nicht hörbaren Schallbereich. Sie sind wehrhafte Tiere, die sich mit gezielten Schlägen ihrer Vorderhufe auch gegen Löwen verteidigen können. Giraffen können bis zu 50 Stundenkilometer schnell werden. (entnommen: www.zoom-erlebniswelt.de)